Planetariumsclub logo


Home arrow Historie
Historie
Eudoxos von Knidos
Sternkarten
Imageca. 350 v.Chr.: Der griechische Mathematiker Eudoxos von Knidos (408-355 v.Chr.) versuchte, eine erste Himmelskarte anzufertigen. Er gab einer Reihe auffälliger Sterne Namen und verglich ihre Helligkeiten. Später baute der Dichter Aratos von Soloi (ca. 310-245 v.Chr.) das Lehrgedicht "Phainomena" auf dessen Beschreibung des Sternenhimmels auf. Zur Zeit von Eudoxos sollen auch Globen existiert haben, auf denen Sternbildfiguren ohne Einzelsterne abgebildet waren. Ein vergleichbarer Globus könnte der Farnese Atlas sein. Dort sind 41 der 48 im Altertum bekannten Sternbilder als Relief und ohne Einzelsterne dargestellt. Entsprechend der Präzession paßt der Zustand am besten in die Jahre 125 +/- 55 v.Chr.  Dieser Globus ist 65 cm im Durchmesser und steht im archäologischen Nationalmuseum in Neapel.
Archimedische Monduhr
Orreries
Image ca. 250 v.Chr.: Mehrere römischen Dicher, unter ihnen Cicero, Ovid und Pappus berichten von einer mechanischen Kugel aus Syracusae, die die Bewegungen von Sonne und Mond wiedergab. Gebaut wurde es höchstwahrscheinlich von Archimedes (287-212 v.Chr.) und wurde durch Wasser angetrieben. Es wurde von Marcellus nach Rom gebracht und unter großer Bewunderung vorgeführt. Zeichnungen oder genauere Beschreibungen des Antriebs existieren leider nicht.
Die Idee
Projektionsplanetarium
Image 1913: Die Geschichte des Planetariums beginnt damit, dass der Heidelberger Astronom Max Wolf dem Gründer des Deutschen Museums in München, Oskar von Miller, eine Show vorschlug, in der man die Bewegungen am Himmel nachvollziehen sollte. Dabei dachte Wolf zunächst an eine rotierende Sternkugel, in deren Mitte sich die Zuschauer befinden sollten und die Ereignisse im Zeitraffer verfolgten, ganz nach dem Vorbild des Atwood Globe. Miller wandte sich mit dieser Idee an die Firma Carl Zeiss Jena. Der Erste Weltkrieg machte die Arbeit daran zunichte, so dass sie erst um 1919 weitergeführt wurde.
Hipparch von Nicaea
Sternkarten
Image ca. 134 v.Chr.: Hipparch von Nicaea (ca. 190-125 v.Chr.) beobachtete einen neuen Stern, der ihm bei früheren Beobachtungen nicht aufgefallen war. Er beschloß daraufhin, eine Sternkarte zu zeichnen und trug die Positionen von rund 850 Sternen nach Längen- und Breitengrad relativ zur Ekliptik ein. Darüber hinaus teilte er die Sternhelligkeiten erstmals in Größenklassen ein.

Login Form
Username

Password

Remember me
Password Reminder
Nächste Events
No Latest Events