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Modell I |
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Zeiss
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Der erste Planetariumsprojektor im Jahre 1923 war eine Hohlkugel
aus Metall mit 50 cm Durchmesser.
In der Mitte strahlte eine 200 W Birne und projizierte
rund 4500 Sterne durch die kegelförmigen Hauben,
in denen Linsen angebracht waren.
Die Simulation der Tagesbewegung vollzog sich durch
Drehung des Projektorkopfs um eine Achse, die zur
Erdachse parallel stand.
Die Projektoren für die Planeten, die Sonne und den
Mond waren im herausragenden Zylinder untergebracht.
Er bildete einen Winkel von 23,5° zur Rotationachse
des Fixsternprojektors.
Das erste Gerät wurde im Deutschen Museum in München
installiert und war für nur eine feste geographische
Breite von 48° vorgesehen.
Ein zweites Instrument dieser Art wurde 1926 in
Düsseldorf aufgestellt.
Es enthielt bereits einige Verfeinerungen, z.B.
ermöglichte es den Betrieb zwischen 49° und
68° nördlicher Breite und besaß einen
Projektor für den Meridian, den Äquator und
die Ekliptik.
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Spitz A-1 |
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Spitz
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Der Direktor des Franklin Instituts in Philadelphia, Armand Spitz,
stellte seit 1946 einen Projektor her, der auch für kleinere Orte
erschwinglich war. Da das Stanzen der Sternenlöcher in einer Kugel zu
teuer war, versuchte er den Sternhimmel durch einen Ikosaeder
anzunähern. Sie konnten in ebene, dreieckige Platten gebohrt und diese
zu einem 20-flächigen Würfel zusammengebaut werden. Die Praxis erwies
sich der Zusammenbau als ungeeignet, so daß Spitz auf Anraten von
Albert Einstein einen Dodekaeder wählte. Dieses "Modell A" wurde recht
erfolgreich. Spitz ließ es von der Firma Thomas Industries produzieren.
Insgesamt konnte er 50 Stück von ihnen an Schulen und Universitäten
verkaufen. Ein erweitertes Modell bekam den Namen "A-1".
Es sah im wesentlichen genauso aus wie die ersten Projektoren,
aber die Sterne der 1. Größe wurden schärfer.
Darüber hinaus besaß es eine verbesserte Steuerung für
die geographische Breite.
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Helios |
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Goto
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Das Modell "Helios" von Goto ist ein Starball-Projektor für
Großplanetarien, das in zwei Versionen vorhanden ist:
Die Standard-Ausführung bedient Kuppelgrößen zwischen
18 und 30 Meter, und "Super-Helios" Kuppeln bis zu 50 Metern.
Die Anzahl der projizierbaren Sterne beträgt 25.000 (Helios)
bzw. 38.000 Sterne (Super-Helios).
Neben den üblichen Positionsbewegungen auf der Erde gehört
die Präzession längst zum Standard.
Zusätzlich wurden die Bewegungen aus Sicht anderer Planeten
eingebaut.
Zu den Novitäten gehören verschiedene "space modi", die einen
virtuellen Flug auf einen Punkt erlauben.
Ebenso sind Kreis-, Ellipsen- oder Parabelflüge möglich.
Mit Hilfe der Planetenprojektoren kann man ferner die Eigenbewegung
der Sterne simulieren.
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Minolta #1 |
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KonicaMinolta
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Nach dem Zweiten Weltkrieg begann auch das japanische
Optik-Unternehmen Minolta mit dem Bau von Planetariumsprojektoren.
Das erste Modell trug den schlichten Namen "Planetarium #1"
und wurde am 1. November 1957 fertiggestellt.
Bei der Eröffnung bei einer Wissenschaftsausstellung 1958
beeindruckte es mit der Projektion von 6000 Sternen auf eine
20-m-Kuppel.
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Cosmodyssée IV |
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RSA Cosmos
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Das erfolgreichste Produkt der Firma RSA Cosmos ist der Cosmodyssée, der für kleine und mobile Planetarien gedacht ist. Das aktuellste Modell mit der Versionsnummer IV ist seit 2007 auf dem Markt. Derzeit gibt es ihn nur in einer mobilen Form in einem Tragekoffer. Das Gerät wiegt 33 kg und wird für Zeltplanetarien häufig verwendet. 1500 Sterne werden durch die Lochprojektion abgebildet, deren Helligkeit sich stufenlos regeln läßt. Die fünf mit dem bloßen Auge sichtbaren Planeten kann man wahlweise als Punkt entlang der Ekliptik projizieren oder als Photo mit Vergrößerung der Oberflächendetails. Zwei Sonnenprjektoren zeigen die Lage zur Winter- und Sommersaison. Der Mond wird mittels Dias in 4 Phasen dargestellt. Hinzu kommen noch die 12 hellsten Messier-Objekte. Gradnetze sind ebenfalls vorhanden. |
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GP7000-A |
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Gambato
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Der qualitativ beste Projektor von Gambato ist GP7000-A.
Es ist ein Multimediagerät und kann in Planetarien von 6 bis 19
Metern Durchmesser eingesetzt werden.
Er bildet zwischen 3400 und 7000 Sterne ab und enthält alle
relevanten astronomischen Effekte: Planetenbewegungen, Mondphasen, Präzession,
Milchstraße, Dämmerung.
Wahlweise kann er im computergesteuerten oder manuellen Modus
betrieben werden.
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